Erster Ballettbesuch: Eindrücke aus der Hamburger Staatsoper
Für viele Schülerinnen und Schüler der Musikkurse des 11. und 12. Jahrgangs war die Fahrt in die Hamburger Staatsoper der erste Besuch in einem Opernhaus oder bei einer Ballettaufführung. Schon das Betreten des Gebäudes hinterließ Eindruck: das große Foyer, die besondere Architektur und die festliche Stimmung unterschieden sich deutlich vom schulischen Alltag. Im Zuschauerraum sorgten das gedimmte Licht, die gespannte Ruhe und der Blick auf die Bühne für eine ungewohnte, aber sehr eindrucksvolle Atmosphäre.
Aufgeführt wurde das Ballett Tod in Venedig in der Choreografie von John Neumeier, der über viele Jahre das künstlerische Profil des Hamburger Balletts geprägt hat. Zwar verfügten die Schülerinnen und Schüler bereits über einige inhaltliche und musikalische Vorkenntnisse aus dem Unterricht, dennoch stand an diesem Abend vor allem das unmittelbare Erleben im Vordergrund. Das Zusammenspiel von Musik, Tanz und Bühnenbild wirkte besonders intensiv und machte die Aufführung für viele nachhaltig eindrucksvoll.
Begleitet wurden die Musikkurse von Frau Sachse, Frau Schmitz, Frau Birkner, Herrn Mühlfeld, Frau Gudat und Frau Grabbet, die die Fahrt organisierten und den Besuch im Unterricht vor- und nachbereiteten. Ingesamt bot die Ballettfahrt einen gelungenen ersten Einblick in die Welt des Musiktheaters und stellte für viele eine neue, bereichernde kulturelle Erfahrung dar.
