Fragerunde mit Heiner Rickers

Herr Rickers konnte seine Aus­sagen und Argu­mente mit Zahlen und Fakten unter­mauern, beant­wortete alle gestellten Fragen und forder­te auch unsere Mei­nung zu den Themen.

Ein Konflikt­punkt in der Land­wirt­schaft ist das Ver­hältnis zwischen Tier­wohl bzw. Umwelt­schutz und dem Über­leben der Bauern. Dabei geht es vor allem um Nach­haltig­keit und den Preis der Pro­dukte. Es gibt Studien, die an­geben, 30-40 Cent mehr pro Kilo­gramm Fleisch würden die Möglich­keiten für eine bessere Tier­haltung enorm steigern.

Zur aktuellen Situation in der Pande­mie stell­te sich die Frage, ob die Ein­schränkungen weiter ge­lockert werden sollten, um die Wirt­schaft zu stärken und zu stützen, oder ob diese zum Schutz der Bürger be­stehen bleiben sollten. Ab­hängig vom regionalen Infektions­ge­schehen handeln die Bundes­länder bereits eigen­ständig.

Im Bereich der Bildung haben wir uns vor allem über die ver­schiedenen Sys­teme G8 und G9 unter­halten, aber auch der Bildungs­föderalis­mus kam zur Sprache, be­sonders in Bezug auf den Um­gang mit der Pandemie in Schulen und die Ver­änderungen der Abitur-An­forderun­gen. In einigen Punk­ten wie dem Bildungs­föderalismus stimmt Herr Rickers mit der all­gemeinen CDU-Politik überein, während er in Bezug auf die Landwirt­schaft auch andere Meinungen ver­tritt.

Unser Treffen dauerte länger als ge­dacht, weil wir auch noch auf weitere Themen, die uns per­sönlich be­treffen, – zum Bei­spiel die Mit­be­stimmung der Schüler/innen in der Bildungs­politik – einge­gangen sind. Er hat uns mit auf den Weg ge­geben, öfter Politiker einzu­laden, weil diese auch andere Meinungen hören und neue An­regungen sam­meln wollen, vor allem von uns jungen Bürgern.

Fazit: Mit Engage­ment und Biss für eigene Ideen kann man etwas er­reichen und sich Gehör ver­schaffen, man muss es nur an­gehen.

Text: Dana Krassow

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