Theaterbesuch „Die rote Zora“ - Projekt Schreibwerkstatt
von Herwig Neumeyer
Alles war erlaubt – die Geschichte der roten Zora weiterspinnen, Teile ausschmücken oder umschreiben, eigene Bandengeschichten erfinden… Ob allein oder in kleinen Gruppen, der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Und so unterschiedlich die Autorinnen und Autoren waren, so unterschiedlich waren auch die Ideen, Schreibstile und Ergebnisse unserer Schreibwerkstatt. Ein paar Beispiele sind hier zu lesen.
Wie Branko ein Uskoke wurde
Ich und meine Räuberbande
Ohne Zora-Bezug - freies Schreiben
Die Wildwasserfahrt
Eine lebendige Botschaft ohne Umriss flog in einem Luftballon über den Wolken. Das ging schon seit Langem so. Doch eines langen, langen Tages sank der Luftballon. Als er unter den Wolken war, machte es plötzlich „Peng!!!“. EineSchwalbe war gegen den Luftballon geflogen. Daher platzte er und die lebende Botschaft fiel und fiel. Nach etwa zehn Sekunden fiel sie ins Wasser. Es war einer der Wildwasserbäche, die es in der freien Wildnis eben gibt. Doch die Botschaft konnte nicht schwimmen. Aber sie schwamm! Außerdem war sie unsichtbar, doch das Wasser machte alles, was unsichtbar war, sichtbar. Sie sah an sich herunter und traute ihren Dingsbums, äh, ach so, Augen, ja, so konnte man es nennen, nicht. „Ich bin eine Banane mit draufgemalten Eddingaugen!!!“ Da freute sich die Botschaft. Doch sie freute sich nicht lange, denn kurz darauf sprang ein Piranha aus dem Wasser. Die Banane wusste nicht viel, aber sie wusste, dass der Piranha ein Allesfresser war. Die Banane beschloss, unterzutauchen, aber das ging nicht. Jetzt hatte die Banane nur noch eine Chance, sie musste dem Piranha ein Friedensangebot machen. Das tat sie auch, und der Piranha nahm es an. Dann haute er ab. Die Banane dachte sich: „So krassss!!!“ Einen Tag später starb die Banane, weil ihr Haltbarkeitsdatum abgelaufen war.
Hinnerk Regitz, 5c
